Schwärmerei auf Salz

Vor knapp zwei Wochen berichtete ich Euch von meinem Besuch auf der Buchmesse Frankfurt. Neben all den vielen Büchern und namhaften Autoren, erwähnte ich auch meine Begegnung mit Annett Goldschmidt vom Salzwerk Berlin. Als Salzfan habe ich dort jeweils ein Reagenzglas mit einem Bärlauch-Pesto-Salz und dem Kala Namak Salz gekauft.
Beide Salze habe ich in den letzten beiden Wochen schon so gut wie aufgebraucht, weil ich so begeistert bin. Sowohl mit dem Bärlauch-Pesto-Salz als auch mit dem Kala Namak Salz lassen sich leckere Dips zubereiten. Auf der Messe hab ich die gehaltvolle Variante mit Creme Fraiche und Bärlauch-Pesto-Salz probiert. Zuhause habe ich diesen Dip dann auch gleich selbst gemacht. (Auf 1 Becher Creme Fraiche etwa ½ bis 1 Teelöffel von der Salzmischung – je nach gewünschter Intensität. Wenns dünnflüssiger sein soll, dann noch 1-2 Teelöffel Wasser unterrühren.) Dazu reicht etwas Brot und ich bin glücklich. Auch als Sauce zu gebratenem Fleisch – in meinem Fall Geflügel – ist das verdammt lecker. Mir persönlich gefällt natürlich die Knoblauchnote. Unaufdringlich, aber würzig und ohne lästigen Mundgeruch.
Natürlich lässt sich der Dip auch problemlos mit dem Kala Namak Salz herstellen. (Ich will aber nicht verhehlen, dass der Dip dann einen etwas gewöhnungsbedürftigen Geruch hat. Keine Ahnung woher der kommt, denn geschmacklich ist das Ganze einwandfrei und lecker.)
Ich bin aber zu einer etwas figurfreundlicheren Variante gewechselt und habe die Creme Fraiche durch Quark ersetzt. Lässt man das Wasser weg, hat man einen leckeren Brotaufstrich. Egal ob mit dem Bärlauch oder dem Kala Namak Salz. Beides lecker. Oder mit einer frisch gekochten Kartoffel. Wer Ofenkartoffeln mit Quark mag, der wird das sicher lieben.
Oder einfach das Kala Namak Salz auf die Kartoffeln geben. Allein das schmeckt schon.
Fisch habe ich damit auch zubereitet. Den frischen Fisch etwas abgetupft und dann mit dem Kala Namak Salz eingerieben. Anschließend ein paar Stunden im Kühlschrank mariniert und dann gebraten. Wollt Ihr raten? Es war lecker! *g*
Und in meiner gestrigen Pilzpfanne machte sich das Bärlauch-Pesto-Salz ebenfalls prima. Pilze und Knoblaucharoma gehören ja sowieso wie Arsch auf Eimer. Also wenig verwunderlich.
Wer jetzt Lust bekommen hat, eines der genannten Salze (oder ein anderes aus dem großen Sortiment oder Pfeffer) zu testen, der schaut am besten auf www.salzwerk-berlin.de vorbei. Dort könnt Ihr sicher auch anfragen, ob das Salzwerk mal in der Nähe auf einer Messe ist, wo Ihr persönlich ein paar Sachen probieren könnt.

3 Gedanken zu “Schwärmerei auf Salz

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