Oliver Pötzsch: Die Henkerstochter

Ermordete und verschwundene Kinder, Brandstiftung und Zerstörungswut versetzen Schongau uns seine Bürger in Angst und Schrecken. Eine Hexe kann nur Schuld sein und auch der Teufel höchstpersönlich. Nur Henker Jakob Kuisl behält einen klaren Kopf und geht den Ereignissen auf den Grund. Eine fesselnde Geschichte aus dem Jahr 1624 um die berüchtigte Henkersfamilie Kuisl.

_Die HenkerstochterDrei Kinder wurden ermordet. Bei allen fanden sich geheimnisvolle Symbole auf der Haut. Zwei weiter Kinder werden noch vermisst. Ein brennender Stadt, eine verwüstete Baustelle und der Teufel höchstpersönlich.
Es ist das Jahr 1624 und das bayerische Schongau steht Kopf angesichts dieser Ereignisse. Doch der Schuldige ist bereits gefunden – Hebamme Martha Stechlin. Sie muss eine Hexe sein. Waren die Kinder doch ständig bei ihr zu Besuch. Allerdings bestreitet sie dies. Auch der Henker Kuisl, seine Tochter Magdalena und der junge Stadtmedicus Simon glauben nicht an ihre Schuld. Zu dritt begeben sie sich auf die Suche nach der Wahrheit. Ein Wettlauf gegen die zeit. Denn bis zur Ankunft des kurfürstlichen Pflegers in etwa 6 Tagen muss alles aufgeklärt sein. Darüber hinaus ist ihnen auch der Teufel auf den Fersen.

Fesselnder Wettlauf gegen die Zeit

Spannend von der ersten bis zur letzten Seite. Wunderbare Unterhaltung bietet diese fiktive Familiengeschichte, die der Nachfahre der berüchtigten Henkersfamilie Kuisl niedergeschrieben hat. Einmal angefangen kann man diesen historischen Roman kaum wieder aus der Hand legen. Die Geschichte vermittelt trotz Fiktion einen bleibenden Eindruck durch welchen Aberglauben und Gerüchte all die Hexenverfolgungen entstanden.
Fans historischer Romane müssen diesen fesselnden Wettlauf gegen die Zeit unbedingt lesen.

Die gesamte Henkerstochter-Reihe

Die Henkerstochter
Die Henkerstochter und der schwarze Mönch
Die Henkerstochter und der König der Bettler
Der Hexer und die Henkerstochter
Die Henkerstochter und der Teufel von Bamberg
Die Henkerstochter und das Spiel des Todes

Autorenporträt
Oliver Pötzsch, Jahrgang 1970, arbeitet seit Jahren als Filmautor für den Bayerischen Rundfunk, vor allem für die Kultsendung quer. Er ist selbst ein Nachfahre der Kuisls, die vom 16. bis zum 19. Jahrhundert die berühmteste Henker-Dynastie Bayerns waren. Oliver Pötzsch lebt in München.

Buchinfos
“Die Henkerstochter“ von Oliver Pötzsch, erschienen im April 2008 im Ullstein Buchverlag, Historischer Kriminalroman, 512 Seiten, € 7,95, Kartoniert, ISBN-10: 3548268528, ISBN-13: 9783548268521

Quellen
Bild: www.ullsteinbuchverlage.de / Text: Susanne

7 Gedanken zu “Oliver Pötzsch: Die Henkerstochter

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