Matthew J. Arlidge: In Flammen

Im vierten Band der DI-Helen-Grace-Reihe bekommt es die toughe Ermittlerin mit einem Feuerteufel zu tun. Die Opfer der Brandanschläge stehen in keinerlei Verbindung zueinander. Außerdem schlägt der Täter in sehr kurzen Abständen zu. Grace und ihr Team stehen unter immensem Druck. Und ihr neuer Vorgesetzter schaut ihr überdies auch ständig über die Schulter.

_in-flammenSouthampton brennt. Gleich drei Brände gibt es in einer Nacht. Zwei Firmen und ein Wohnhaus stehen in Flammen. Während in den Firmen keine Menschen zu Schaden kommen, erliegt wenige Stunden nach dem Brand im Wohnhaus eine Frau ihren Verletzungen. Tochter und Sohn sind schwer verletzt. Der Vater ist weitgehend unverletzt, da er erst später an den Brandort kommt.
DI Helen Grace ist schockiert von den Ereignissen der Nacht. Recht schnell ist klar, dass es sich um Brandstiftung handeln muss. Doch warum drei Brandherde? Und warum die unterschiedlichen Ziele? Nahtlos beginnt Grace mit den Ermittlungen. Ihr zur Seite steht ihre zurück gekehrte Kollegin DS Charlie Brooks. Obwohl die junge Mutter besonders erschüttert ist über das schwer verletzte kleine Mädchen, fungiert sie als Kontaktperson für die Familie.
Die Ermittlungen haben noch nicht einmal richtig begonnen, da brennt es in der folgenden Nacht schon wieder. Erneut stehen zwei Firmengebäude und ein Wohnhaus in Flammen. Wieder gibt es in dem Wohnhaus ein Todesopfer. Aber auch hier, abgesehen von den deutlichen Hinweisen auf Brandstiftung, keinerlei Beweise oder Hinweise auf den Täter. Wo ist die Verbindung?
Fieberhaft suchen Grace und ihr Team nach einem Anhaltspunkt. Dabei schaut ihr der neue Chef Gardam ständig über die Schuler. Grace weiß das nicht einzuordnen. Erst nach der Dritten Nacht und weiteren drei Bränden, findet sich eine Zeugin. Sie hat den Täter gesehen. Wenn auch nicht das Gesicht so kann sie sehr genau eine Tätowierung auf seinem Arm beschreiben: das Abzeichen der örtlichen Feuerwehr.

Muss man lesen!

Was für ein Thriller! Unglaublich temporeich und schnell, dank der sich regelrecht überschlagenden Ereignisse. Wenn auch die Ermittlungen nicht so schnell voran gehen, der Täter gibt ordentlich Gas. Nicht zu vergessen die Nebenschauplätze mit Grace´ Widersachern und ihrem Privatleben.
Ein packendes Buch mit einer tollen Story und einer fantastischen Ermittlerin. Helen Grace ist eine super Hauptfigur, die diese Reihe von M.J. Arlidge hervorragend trägt.
Ich habe die Story um den Feuerteufel verschlungen und kann „In Flammen“ nur empfehlen. Mehr gibt es eigentlich nicht zu schreiben, außer: Ihr müsst es lesen!

DI-Helen-Grace-Reihe:

Band 1 – Einer lebt, einer stirbt
Band 2 – Schwarzes Herz
Band 3 – Kalter Ort
Band 4 – In Flammen
Band 5 – Letzter Schmerz

 

Autorenporträt
Matthew J. Arlidge hat fünfzehn Jahre lang als Drehbuchautor für die BBC gearbeitet. Seit mehreren Jahren betreibt er eine eigene unabhängige Produktionsfirma, die vor allem auf Krimiserien spezialisiert ist. Der Auftakt der Helen-Grace-Reihe «Einer lebt, einer stirbt» war in England das erfolgreichste Debüt 2014, die Reihe erscheint in 30 Ländern.

Buchinfo
„In Flammen“ DI-Helen-Grace-Reihe, Band 4 von Matthew J. Arlidge, erschienen bei Rowohlt
Taschenbuch: 432 Seiten, € 9,99, ISBN:  978-3-499-27153-3
eBook: 432 Seiten, € 9,99, ISBN:  978-3-644-55771-0

Quellen
Bild/Autorenporträt: www.rowohlt.de / Text (außer Autorenporträt): Susanne

 

Ein Gedanke zu “Matthew J. Arlidge: In Flammen

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