Lebenszeichen und Urlaubsstatus

Hallo liebe Leser. In den letzten Wochen oder eher Monaten habe ich mich recht rar gemacht. Weil ich nicht mehr so viel lese, um regelmäßig Rezensionen und Buchtipps online zu schicken. Aber auch, weil es einfach nichts zu sagen gab.

Nun aber gibt es Neuigkeiten, über die ich mich freue und von denen ich Euch berichten möchte. Es geht um meine diesjährige Urlaubsplanung. Auf der Urlaubsmesse CMT im Januar habe ich mich mit vielen verschiedenen Anbietern unterhalten, mir Anregungen geholt und Tipps. Obwohl ja noch nichts entschieden war und ich mir eigentlich alle Möglichkeiten offen halten wollte, hat dann doch die Suche nach einer Safari in Afrika meinen Gang durch die Messehallen bestimmt.

Irgendwo in Afrika

Das Wort Sansibar spukte in den letzten Monaten wohl einfach zu viel in meinem Kopf herum. Und weil Sansibar zu Tansania gehört ist eine Safari dort die logische Folge. Aber natürlich sah ich mir auch Alternativen wie Botswana an, Kenia, Namibia … auch eine Selbstfahrertour in Südafrika zog ich kurzzeitig (für ca. 15 Minuten) in Erwägung.

So richtig vom Hocker gehauen hat mich alles nicht, denn der Großteil der Safaris dauerte mir mit 12 und mehr Tagen zu lange und war mir auch zu teuer oder es war eine Gruppenreise mit mehr als 8 Personen oder irgendwas anderes. Außerdem hatte ich eine Camping-Tour im Kopf von der ich gelesen hatte und … ach bei keinem der Angebote passte es so wirklich.

Erst kurz vor Ende meines Messetages entdeckte ich noch den Stand eines Veranstalters von dem ich seit mehreren Jahren immer mal wieder Newsletter bekomme. Und mit dem Namen Elefant-Tours war der im Grunde ja auch prädestiniert für das was ich suchte.

Wie Topf auf Deckel

Und siehe da, es war wie Topf und Deckel. Als ich der jungen Frau am Stand meine Vorstellungen und Wünsche erklärte, strahlte sie mich an und meinte, genau SO eine Safari hätte sie erst im vergangenen Oktober selbst in Tansania gemacht. Sie erzählte mir also von der 6tägigen Tour durch verschiedene Nationalparks in einer kleinen Gruppe, wahlweise mit englischem oder deutschem Guide.

Hätte ich in dieser Halle an diesem Stand meine Urlaubssuche begonnen, wäre ich innerhalb von 1h fertig gewesen. Es war genau das was ich mir vorgestellt hatte und auch der Preis schien mir in einem machbaren Rahmen. Inzwischen habe ich mir ein Datum ausgesucht, das bestätigt wurde und die Reiseunterlagen sind eingetroffen.

Das heißt: im Juni geht es für mich 10 Tage nach Sansibar und 7 Tage auf Camping-Safari in Tansania! Juhuuu!

Ich hätte mir zwar gewünscht, den Sansibar-Aufenthalt nach der Safari zu machen, aber wenn ich wenigstens die Feiertage im Juni noch nutzen will, dann wird es eben umgedreht. So what.

Die Planung beginnt

Nun bin ich am durchstöbern von Blogs und Reiseberichten, um meine Tage auf der Insel zu organisieren. Denn dafür habe ich freie Hand. Natürlich will ich eine der vielen Gewürzfarmen besuchen, auch in den dortigen Regenwald, zum Schnorcheln, die Menschen vor Ort kennenlernen. Ich würde gern zum Fischen raus fahren und auch wieder eine Mangroventour machen.

Ich finde, ich habe mich zurück halten, um nicht zu viel zu wollen. Bzw. nicht zu viele Stationen anzupeilen, damit ich nicht wieder jede 2. oder 3. Nacht woanders schlafe und dann ständig unter Strom stehe. Aber Sansibar oder genauer Unguja, ist im Gegensatz zu Borneo verhältnismäßig klein, so dass sich vieles in Tagesausflügen machen lässt.

Daher sind bis jetzt zwei schicke Hotels im Süden der Insel gebucht – eins an der Ostküste und eins an der Westküste. Ausflüge kann ich vor Ort buchen und ansonsten sehe ich mal zu wie mir so ein Strandurlaub bekommt. Außerdem mache ich noch zwei Nächte Station in Stone Town, der Hauptstadt von Sansibar. Um noch ein wenig von der einzigartigen Mischung aus Afrika und Orient mitzubekommen. Na, und dann gehts schon zur Safari aufs Festland.

Erstmal bin ich total glücklich, dass offenbar dieses Jahr wieder ein Reisetraum in Erfüllung geht. (Ich werde Giraffen live sehen! Und große Elefanten auch! Und vielleicht Flusspferde! Und … ahhhh, die Schnappatmung setzt schon ein.) Auch wenn ich schon jetzt mit Bangen an die Nächte allein in meinem Zelt denke. (Ihr erinnert Euch an meine hysterische Schilderung der Nacht im Bambus-Hut in Kudat?!) Die Campingplätze in den Nationalparks werden nämlich nicht durch irgendwelche Mauern oder Zäune begrenzt. Wir werden auf dem Boden schlafen und sind mittendrin in der Natur. Es wird also mit Sicherheit ziemlich aufregend für mich.

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