MoFra: Traum vom eigenen Buch?

Montagsfrage neu

Und wieder beginnt eine neue Woche. Dieses Mal ist sie dank der Osterfeiertage recht kurz und ich freue mich auf einen etwas längeren Besuch in meiner Heimat. Andererseits hänge ich mit den Gedanken noch beim vergangenen Wochenende fest. Ich habe mit Freunden gefeiert und einen tollen Abend verlebt. Insgesamt bin ich seit meinem Geburtstag ziemlich fassungslos, aber auch sehr gerührt über all den Zuspruch und die Wertschätzung, die ich erfahren habe. Damit habe ich nicht gerechnet.
Bevor ich jetzt wieder ganz sentimental werde, will ich mich der Montagsfrage widmen. Diese wird allwöchentlich von Svenja aka Buchfresserchen gestellt. Heute möchte sie wissen:

Wenn du schon mal daran gedacht hast ein Buch zu schreiben, welches Genre wäre es?

Na, das ist doch mal eine Frage für mich. *g*
Tatsächlich habe ich mir vor ca. 20 Jahren vorgestellt und gewünscht, ich würde Schriftstellerin werden. Mein Vorbild war damals Elizabeth George, deren Kriminalromanreihe um Inspector Lynley und Sergeant Havers ich entdeckt hatte. Ich träumte davon selbst einmal einen Kriminalroman zu schreiben. Und wann immer man mich fragte, wo ich mich in 10 Jahren sehe, dann war die Antwort: Am Schreibtisch in meinem Arbeitszimmer sitzend und an einem Krimi schreibend.
Und voller Stolz würde ich an Weihnachten meiner Familie jeweils ein Exemplar meines Buches überreichen, dass ich selbstverständlich ihnen gewidmet hätte.
Nun sitze ich tatsächlich am Schreibtisch, allerdings nicht in meinem Arbeitszimmer – zumindest nicht so wie gedacht. Ich schreibe auch keine Kriminalromane, sondern habe ich mich lediglich einmal an ein paar Kurzkrimis versucht. Die Wahrheit ist nämlich, ich habe absolut keine Geduld ewig an etwas zu arbeiten und zu schreiben. Von meiner Einfallslosigkeit und der nervigen Recherchearbeit ganz zu schweigen.
Dennoch kann ich behaupten eine Autorin zu sein. Denn 1. kommt es immer anders und 2. als man denkt. Vor einigen Jahren lernte ich auf der Buchmesse eine Verlegerin kennen … aber um es kurz zu machen: Unter einem Pseudonym wurde von mir ein eBook mit erotischen Kurzgeschichten veröffentlicht. Das macht es in zweifacher Hinsicht schwer meine Familie an Weihnachten damit zu beglücken. Denn zum einen kann man eBooks nicht einpacken und wer schenkt seiner Mutter schon Geschichten in denen es ums Vögeln geht?
Inzwischen fände ich es klasse, wenn es meine Reisetagebücher als Buch geben würde. Besonders für die diesjährige Reise, weil die eben für mich ein ziemliches Abenteuer darstellt. Aber da ist ja noch nicht aller Tage Abend.

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