MoFra: Wie viel (Non)Fiktion darfs denn sein?

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Und wieder ein Wochenende rum. Es war nicht ganz so ruhig wie sonst – vielleicht habe ich daher das Gefühl, es wären mehr als nur 2 freie Tage gewesen. Vielleicht hat es auch was damit zu tun, dass mein Ego etwas gebauchpinselt wurde. *g* Sowas hebt ja immer die Laune und macht die Zeit vergessen. Aber leider bin ich heute schon wieder etwas ruppiger im Alltag angekommen. Da freue ich mich richtig, die heutige Montagsfrage von Svenja aka Buchfresserchen beantworten und über etwas anderes nachdenken zu können: Wie ist bei dir das Verhältnis zwischen Fiktion und Non-Fiktion, wenn du dein Leseverhalten betrachtest?

Inzwischen hält es sich meiner Meinung nach in etwa die Waage. Die Fiction hat jedenfalls keinen so großen Vorsprung mehr für noch vor etwa einem Jahr. In Zahlen ausgedrückt würde ich sagen 54% Fiction und 46% Non-Fiction.

Ich lese ohnehin selten zwei Bücher hintereinander vom selben Genre. Einfach um Abwechslung in meinem Leseverhalten zu haben. Und Non-Fiction wie beispielsweise eine (Auto)Biografie oder ein Tatsachenbericht war schon immer mal dabei. Seit etwa einem Jahr stelle ich allerdings fest, dass ich – gerade bei meinem Lieblingsgenre Thriller und Krimi – zunehmend ungnädiger werde. Als langjähriger Krimileser kennt man nun mal einfach den Ablauf. Wenn auf Seite 50 von 230 schon der Mörder verhaftet wird, dann weiß man einfach, dass sie den Falschen haben. Und unweigerlich ist irgendwann immer der Ermittler persönlich betroffen. Und jeder Ermittler hat sowieso auch persönliche Probleme im Privatleben. Und wenigstens ein Vorgesetzter mimt immer das Arschloch. Etc. pp.

Bei den von mir heißgeliebten Romanen um lang zurückliegende Familiengeheimnisse ist es nicht anders. Ein Familienmitglied – in der Regel eine Frau -, das sich gerade in einer Umbruchphase befindet, stößt auf einen Gegenstand der Fragen aufwirft. Sie recherchiert, lernt jemanden kennen, unternimmt zumeist eine Reise. Und am Ende steht ein aufgedecktes Geheimnis, Versöhnung und die große Liebe mit der neuen Bekanntschaft.Und weil mich dieser oft stereotype Ablauf inzwischen gern mal nervt, brauche ich zunehmend mehr Non-Fiction. Ich lese also mehr (Auto)Biografien, Tatsachenberichte oder Zeitgeschichtliches. Ich könnte mir auch vorstellen, dass der Anteil an Non-Fiction weiter wächst, da sich dort nicht so viel vorhersehen lässt wie bei einem Krimi oder Roman.

 

 

Wie sieht es bei Euch aus? Wie verteilen sich Fiktion und Non-Fiktion in Eurem Leseverhalten?

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