Henriette Reinke: Der Stein der Aphrodite

Vom Umzug nach Südtirol ist Melli alles andere begeistert. Überraschend schnell findet die 17jährige jedoch Freunde in der neuen Heimat. Bald sieht sie sich in einer phantastischen Geschichte um den gefangenen Zwergenkönig Laurin und umgeben von Waldgeistern und Elfen. Und sie selbst soll eine Hauptrolle spielen.

_Der Stein der AphroditeNach der Scheidung ihrer Eltern muss Melli ihre Mutter quasi auf deren Flucht nach Südtirol begleiten. Die 17jährige ist alles andere als begeistert. Soll sie doch ab sofort auf einem Hof bei ihrer Oma Maggi wohnen und eine neue Schule besuchen.
Überraschend findet sie dort jedoch schnell Freunde. Die forsche Lia nimmt die zierliche Melli unter ihre Fittiche und eine enge Freundschaft entsteht. Auch die gutaussehende Clique Leo, Phil, Fabie und Mandy sowie die scheinbar etwas altmodische Elise zählen bald zu Mellies Freundeskreis. Insbesondere der hübsche Leo mit dem silbrigen Haar hat es ihr angetan. Und auch er scheint Gefallen an dem ungewöhnlichen rothaarigen Mädchen zu finden.
Alle jedoch scheinen sich in erster Linie für Mellis Schmuck zu interessieren. Eine Kette, die sie von ihrer Tante geschenkt bekam. Ganz besonders Leo drängt darauf, dass sie diese Kette ständig trägt. Und tatsächlich fühlt Melli sich irgendwie sicherer, wenn sie den Schmuck um ihren Hals fühlt.
Immer wieder taucht auch unvermittelt ein Junge mit grünen Augen auf. Ungewöhnlich gut sieht er aus und Melli ist immer wieder verwirrt, wenn er ihr erscheint. Hat sie Halluzinationen?
Eines Tages erzählt Leo ihr die Sage vom gefangenen Zwergenkönig Laurin, von Waldgeistern, Flussnymphen und Elfen. Melli kennt dieses Südtiroler Märchen bereits von ihrer Mutter. Doch Leos Version ist deutlich gemeiner. Aber noch viel wichtiger: Leo behauptet, es sei keine Sage sondern alles sei tatsächlich wahr. Und sie, Melli, spiele bei der Befreiung des Zwergenkönigs Laurin eine wichtige Rolle.

Neugierig auf Teil 2

Die Geschichte um die junge Melli die sich in einer neuen Umgebung wiederfindet, zieht den Leser gleich in ihren Bann. Mit Spannung verfolgt man den Neuanfang des jungen Mädchens. Wie sie schließlich in die sagenhafte Welt von Leo eintaucht.
Es ist ein Fantasy-Jugendbuch voller Liebe und Enttäuschung, mit fantastischen Wesen und Welten, dem unvermeidlichen Kampf Gut gegen Böse. Die Story liest sich klasse. Die Lektüre ist kurzweilig.
Ich bin kein großer Fan dieses Genre, aber ich bin sehr positiv überrascht. „Der Stein der Aphrodite“ hat mich sehr gut unterhalten und nun bin ich neugierig auf den zweiten Teil der Laurinchroniken.

Autorenporträt
Henriette Reinke wurde 1996 in Berlin geboren und lebt in Zossen.
Drei Jahre ging sie auf die Lausitzer Sportschule in Cottbus (Spezialität: Trampolin), seit 2011 besucht sie die Geschwister-Scholl-Schule in Zossen, um 2015 ihr Abitur zu machen.
In ihrer Freizeit ist sie Cheerleaderin und reitet gerne.

Buchinfo
„Der Stein der Aphrodite – Die Laurinchroniken Teil 1“ von Henriette Reinke, erschienen in Papierfresserchens MTM-Verlag
Taschenbuch: 188 Seiten, € 11,20, ISBN: 978-3-86196-404-9

Quellen
Bild: www.papierfresserchens-buchshop.de / Text (außer Autorenporträt): Susanne

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