Borneo: Das Abenteuer beginnt

So, lange habt Ihr gewartet und ich habe seit dem Urlaub den Blog etwas vernachlässigt. Vorrang hatte das sichten, sortieren und bearbeiten der sage und schreibe 2.144 (!!!) Bilder. Außerdem habe ich wie bei jedem Urlaub ein Fotoalbum angefertigt, was recht zeitaufwändig war. Und das letzte lange Wochenende war ich bei der Familie zu Besuch, denn die wollten Urlaubserlebnisse hören und sehen. Außerdem hatte meine Schwester Geburtstag und wir verbrachten zwei schöne Tage in Dresden. Aber nun geht es los mit meinem Urlaubsbericht.

Ich habe mich entschlossen wie schon beim vergangenen Reisebericht zu Ecuador Euch von jedem Tag einzeln zu berichten. Ich habe keine Lust mich künstlich kurz zu fassen. Wer dem Blog schon länger folgt weiß, dass kurze Texte nicht meine Stärke sind. Ich möchte Euch gern so viel wie möglich erzählen und teilhaben lassen an diesem für mich so beeindruckenden Urlaub. Und ich werde so viele Bilder wie möglich einfügen, damit Ihr sehen könnt, was ich sah. Denn für mich ist es vom Gefühl her mehr als einfach eine Reise in ein exotisches Land und ein paar freie Tage. Es hat mich verändert, mich nachdenklich gemacht und mir etwas gegeben, für das ich kämpfen und mich einsetzen möchte. Und ich hoffe einfach, dass Euch meine Berichte gefallen und Ihr nicht vor Langeweile einschlaft. *g*

Da ich an manchen Tagen mehrere Ausflüge gemacht habe, werden die Blogposts ziemlich lang werden. Vielleicht werde ich den einen oder anderen daher doch noch splitten. Ich hoffe in jedem Fall, dass Euch dennoch nicht langweilig wird beim Lesen. Wer keine Lust hat, guckt halt nur die Bilder an. 😉

 

Samstag, 22. April 2017

Es geht echt früh los. Ich bin nicht ganz so aufgeregt wie befürchtet, aber durchaus nervös. Am Bahnhof in Stuttgart überrascht meine beste Freundin mich, um mich zu verabschieden. Das find ich so lieb und ich freue mich sehr. Aber nach wenigen Minuten heißt es ab in den Zug und nach Frankfurt.
Obwohl viel zu früh am Flughafen – denn natürlich war die Bahn heute pünktlich – kann ich gleich einchecken und werde mein Gepäck los. Somit habe ich die nächsten drei Stunden Zeit mir auszumalen, was mich alles erwartet. Die Flüge sind lang, aber nicht ganz so unangenehm wie befürchtet, da immer mindestens der Platz neben mir frei ist. Ich vertreibe mir die Zeit mit Filme gucken und versuche auch etwas zu schlafen. Aber wirklich erholsam ist das nicht.
Immerhin sind die Sitze bei Quatar Airways nicht so eng und ich habe dieses Mal auch keine Mühe den Sicherheitsgurt anzulegen. Ob das an meinem Abnehmprogramm liegt oder an dem Flieger weiß ich nicht. Jedenfalls freue ich mich.
Die Umstiege in Doha und Kuala Lumpur sind krass. Viel Zeit habe ich an beiden Flughäfen nicht, aber da ich jeweils einmal quer durch muss (einmal sogar mit einer Bahn) kriege ich einiges an Exzentrik und Luxus zu sehen. Da ist der Flughafen Frankfurt ein Kindergarten dagegen. Sollte ich mal doch noch einen reichen Mann haben wollen, niste ich mich einfach ein paar Tage auf dem Flughafen von Doha ein. Dort laufen jede Menge Scheichs rum.
Schließlich lande ich am Sonntag 11 Uhr Ortszeit, nach 24 Stunden Reise, in Kuching auf Borneo, Malaysia.

Ein Gedanke zu “Borneo: Das Abenteuer beginnt

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