BüRü: Steve Mosby: Schwarze Blumen

Schon bevor ich diesen Blog hier gestartet habe, schrieb ich Rezensionen. Darunter waren viele Bücher, die mich in irgendeiner Weise (in der Regel positiv) beeindruckt haben. Und es wäre schade, wenn man sich immer nur mit Neuerscheinungen beschäftigt ohne auch mal zurück zu blicken. Daher möchte ich Euch unter der neuen Kategorie „Bücherrückblick“ – kurz BüRü – eben die Bücher vorstellen, die zwar nicht neu, aber eben für mich sehr nachhaltig sind. Viel Spaß dabei.

Ein kleines Mädchen taucht auf und trägt nichts weiter als altmodische Kleidung am Körper und eine Frauenhandtasche mit einer schwarzen Blume. Sie berichtet von ihrem grausamen Vater der Frauen entführt und gefangen hält. Doch kein Hinweis ist zu finden, dass die Erzählungen des Mädchens wahr sind.

_schwarze-blumenNeil Dawson muss sich mit dem Tod seines Vaters auseinander setzen. Der Schriftsteller wurde tot aufgefunden und ein Selbstmord wird vermutet. Neil kann das nicht glauben.
Damit nicht genug erhält er einen mysteriösen Anruf. Seine schwangere Freundin wurde entführt. Der Anrufer wird sie nur frei lassen, wenn Neil dessen verschwundene Tochter findet und zurück bringt.
Offenbar kannte sein Vater das verschwundene Kind. Neil folgt also seinen Spuren. Bald stößt er auf ein Buch und eine unglaubliche Geschichte. Ein kleines Mädchen taucht in einem verschlafenen Nest auf. Sie trägt altmodische Kleidung, wirkt verwahrlost und hält eine Frauenhandtasche in der eine schwarze Blume liegt. Sie berichtet vom Hof ihres grausamen Vaters, der Frauen verschleppt, sie quält und schließlich umwandelt.
Die ohnehin wenigen Ermittlungen fördern nichts zu Tage. Weder der Hof wird gefunden, noch entsprechende Vermisstenmeldungen. Doch die Geschichte weckt Jahre später das Interesse eines Autors. Dieser verfasst auf der Grundlage eines Polizeiberichtes ein Buch über das Mädchen und die schwarzen Blumen. Bis er eines Tages selbst verschwindet.
Neil findet heraus, dass sein Vater mit dem Autor mehr als nur bekannt war. Auch er besitzt eine Ausgabe dieses Buches und hat offenbar selbst dazu recherchiert. Dank den Hinweisen seines Vaters erfasst Neil denn auch die richtige Spur.

Zunächst verwirrend, aber packend

Eine Geschichte über ein Buch über eine wahre Begebenheit. Dieses Szenario hat es ganz schön in sich. Neben dem Ereignisstrang um Neil auf den Spuren seines Vaters, begleitet man ebenso die Polizistin Hanna Price die den Toten entdeckt hat und folgt der Buchstory um das kleine Mädchen und deren Beschützer. Zunächst durchaus verwirrend, sollte man sich beim Lesen nicht ablenken lassen. Allerdings fällt das ohnehin nicht schwer.
Der Thriller ist packend und trotz kleiner Schwächen auf jeden Fall lesenswert.

 

Autorenporträt
Steve Mosby, geboren 1976 in Horsforth/Yorkshire, studierte Philosophie und lebt als freier Schriftsteller in Leeds. Seit seiner Kindheit war Schreiben seine Leidenschaft. Mit „Der 50/50-Killer“ gelang ihm der Durchbruch als hochklassiger Thrillerautor.

Buchinfo
„Schwarze Blumen“ von Steve Mosby, erschienen bei Droemer
Klappenbroschur: 400 Seiten, € 14,99, ISBN: 978-3-426-19927-5
Taschenbuch: 400 Seiten, € 9,99, ISBN: 978-3-426-30501-0
eBook: 380 Seiten, € 9,99, ISBN: 978-3-426-41410-1

Quellen
Bild/Autorenporträt: www.droemer-knaur.de / Text (außer Autorenporträt): Susanne

 

2 Gedanken zu “BüRü: Steve Mosby: Schwarze Blumen

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