Hannelore Hippe: Die verlorenen Töchter

Eine verbotene Liebschaft während des Zweiten Weltkrieges in Tromso. Die norwegische Åse und der deutsche Kurt verlieben sich. Doch keiner von beiden sieht ihr gemeinsames Kind Katrine aufwachsen. Mit einem hinterhältigen und langfristigen Plan, wird Katrine nach Deutschland in ein Waisenhaus gebracht. Und mit ihr hunderte andere Kinder aus Norwegen, die von Einheimischen und Besatzern…

MoFra: Biografien – unterhaltsam oder öde?

Ich hatte ein sehr schönes, unverhofft langes, Wochenende mit meiner Mama. Wir haben es uns gut gehen lassen, einiges Unternommen und natürlich ganz viel gequatscht. Über den Besuch habe ich mich sehr gefreut. So kann ich auch gut in die neue Woche starten. Und die beginnt wie üblich mit der Montagsfrage. Die wird seit September…

Leon Leyson: Der Junge auf der Holzkiste

Leon Leyson heißt eigentlich Leib Lejzon und stammt aus Polen. Seinen jüdischen Namen änderte er bei seiner Einwanderung in Amerika nach den schlimmen Erlebnissen im Zweiten Weltkrieg. Dass er überlebte verdankt er dem umstrittenen Industriellen Oskar Schindler. Erst viele Jahrzehnte später im neuen Jahrtausend schreibt Leon Leyson seine Geschichte auf. „Nachdem man mir einen Hoffnungsschimmer…

Frank Goldammer: Vergessene Seelen

Ein toter Junger auf einer Baustelle fesselt Kommissar Max Hellers ganze Aufmerksamkeit. Er weist Zeichen von Misshandlung auf. Freunde und Familie reden nicht mit Heller. Als sich eine Verbindung zwischen dem toten Jungen und dem illegalen Handel mit Lebensmittelkarten andeutet, wird Heller in seine Schranken verwiesen. Ausgerechnet vom eigenen Sohn. „Der Junge hatte dunkles Haar…

Irina Scherbakowa: Die Hände meines Vaters

Die Geschichte einer Familie im Wandel der Zeit. Besser kann man die Ereignisse in einem Land dem Leser gar nicht näher bringen. Irina Scherbakowa schreibt über ihre Familie in den politischen Wirren der letzten 150 Jahre. Ein beeindruckendes Zeitzeugnis. Irina Scherbakowa beginnt ihre Familiengeschichte bei der Urgroßmutter mütterlicherseits im 19. Jahrhundert. Von den schwierigen Zeiten…

Moriz Scheyer: Selbst das Heimweh war heimatlos

Nachdem sich Österreich Hitler angeschlossen hat, wird das Leben für Juden in Wien immer schwerer. Moriz Scheyer, seine Frau und eine Freundin fliehen nach Frankreich. Doch auch dort holt Nazi-Deutschland sie ein. Nach mehreren Versuchen einen sicheren Platz zum Leben zu finden, müssen sich die drei Menschen schließlich in einem Kloster verstecken. Moriz Scheyer schreibt…

Susanne Schädlich: Briefe ohne Unterschrift

Mit der Radiosendung „Briefe ohne Unterschrift“ bietet die BBC den Bürgern der DDR eine Möglichkeit ihre Meinung zu sagen und Kritik an dem Land zu üben in dem sie leben. Susanne Schädlich hat sich auf Spurensuche begeben und ist auf unzählige Briefe gestoßen im Archiv der BBC. Aber auch auf Akten der Staatssicherheit der DDR,…