MoFra: Film besser als das Buch?

Montagsfrage 3Nach einem weiteren ereignisreichen Wochenende (oder zumindest Samstag) – von dem ich Euch noch berichten werde – startet die neue Woche. Wieder war es heute Morgen arschkalt und zum Feierabend ist eine Affenhitze. Das nervt ein bisschen, aber was solls – ändern kann ich es eh nicht. Ich komme daher heute mal gleich zur allwöchentlichen Montagsfrage. Die wird neuerdings von Antonia aka Lauter&Leise gestellt und diese Woche möchte sie wissen:

Gab es schon einmal einen auf einem Buch basierten Film,
den du besser als das Buch fandest?

Puh, da muss ich wohl erstmal überlegen welche Verfilmungen ich gesehen und dazu auch die Bücher gelesen habe … Der Herr der Ringe natürlich, Der Pianist, Schindlers Liste, Sleepers, Roman eines Schicksalslosen, Grüne Tomaten, Erbarmen, Lion, Ziemlich beste Freunde, Wasser für die Elefanten, die Franz-Eberhofer-Krimis … und einige mehr, die mir gerade nicht einfallen.

Viele der Verfilmungen halte ich persönlich auch für gelungen. Aber es gibt tatsächlich keine, von der ich sage sie sei besser als das Buch. Auch wenn mich in manchen Fällen, die Filme erst auf die Bücher gebracht haben.

Grundsätzlich ist es natürlich schwierig ein Buch in einen Film umzuwandeln. Hier muss man bei der Umsetzung zwangsweise Kompromisse machen und auf Dinge verzichten. Auch wenn die Methoden heutzutage schon ganz andere sind als noch vor wenigen Jahren. „Der Herr der Ringe“ galt ja Jahrzehnte über als nicht-verfilmbar. Peter Jackson hat das meiner Meinung nach aber super hinbekommen. Auch bei „Erbarmen“ von Jussi Adler-Olsen war ich sehr positiv überrascht – zumal ich zunächst nicht von den Hauptdarstellern überzeugt war. Das Ergebnis hat mich aber vom Hocker gehauen.

Im Gegensatz zur Verfilmung eines meiner Lieblingsbücher „Wasser für die Elefanten“. Diese Verfilmung halte ich persönlich für komplett verhunzt – allein aufgrund der ausgewählten Schauspieler. Robert Pattinson ist ein absolutes No-Go für mich als Hauptfigur und auch Reese Witherspoon war keine adäquate Marlena für mich. Erst nach Jahren habe ich mich an den Film gewagt und musste vorzeitig abbrechen. Ganz schlimm. Ich hätte mir Gaspard Ulliel als jungen Tierarzt gewünscht.

Nichtsdestotrotz versuche ich immer keine allzu großen Erwartungen zu haben, wenn ich mir eine Buchverfilmung ansehe. Mir ist von vornherein klar, dass auf der Leinwand nicht alles aus dem Buch vorkommen kann und wird, selbst wenn ich finde es ist wichtig für die Geschichte. Und auch was die Darsteller angeht, muss man Kompromissbereit sein. Mit der Einstellung fahre ich im Grunde ganz gut, es gibt selten Enttäuschungen.

Ein Gedanke zu “MoFra: Film besser als das Buch?

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