Lese-Highlights 2014 – Heute: Neues von Oliver Pötzschs Henkerstochter

Heute stelle ich Euch mein 4. Lese-Highlight für 2014 vor. Ebenfalls im August gilt es die neuen Abenteuer der Henkerstochter aus der Feder von Oliver Pötzsch zu verfolgen. Magdalena, Jakob und Simon bekommen es in Bamberg mit einem Werwolf zu tun, der nur noch Teile der von ihm ermordeten hinterlässt. Keine Frage können die drei bodenständigen Schongauer dieses hanebüchene Märchen nicht einfach so stehen lassen.

_Die Henkerstochter u der Teufel von BambergGrundplot der Reihe: Magdalena Kuisl lebt in Schongau. Sie ist die Tochter des örtlichen Henkers Jakob Kuisl. Die Familie ist weder reich noch hoch angesehen. Nur wenn es darum geht ein Magenleiden zu lindern oder eine andere Krankheit, dann holt man sich beim Henker entweder einen Heiltrunk oder einen Talisman von der letzten Hinrichtung.
Magdalena ist eine eigenwillige junge Frau, die sich nicht einfach mit ihrem Schicksal abfindet. Vielmehr interessiert sich die neugierige und kluge Henkerstochter immer wieder für irgendwelche Todesfälle und geheime Machenschaften. Ihr Drang zur Wahrheitsfindung bringt nicht nur sie selbst sondern auch Vater Jakob und ihren Freund Simon immer wieder in Gefahr. Doch um der Gerechtigkeit zu genügen sind auch die beiden Männer stets mit Eifer dabei einen Mörder zu entlarven.
Natürlich ist auch immer wieder die unpassende Liebe zwischen Henkerstochter Magdalena und dem jungen Arzt Simon Fronwieser ein Thema. Henkerskinder dürfen schließlich nur Ihresgleichen ehelichen.
Die Geschichten um den Henker Jakob Kuisl und seiner Tochter Magdalena entbehren nicht einer gewissen Grundlage: Oliver Pötzsch stieß bei Recherchen zu seiner eigenen Familiengeschichte auf eben jene Henkersdynastie aus Schongau. Diese Ahnen dann als Figuren für eine Reihe von Historischen Kriminalromanen zu verwenden, war eine tolle Idee.
Die Familie Kuisl in ihrer Zeit zu begleiten ist immer wieder klasse. Sowohl die eigenwillige Magdalena als auch ihr dickköpfiger Vater Jakob sind äußerst liebenswert. Die liebevolle Zeichnung aller Figuren macht dem Leser die Protagonisten innerhalb kürzester Zeit vertraut. Dabei sind die Ereignisse nicht nur auf die Heimat der Kuisls – Schongau – beschränkt. Vater und Tochter dürfen auch in anderen Orten ihre neugieren Nasen in fremde (Mord)Angelegenheiten stecken.

Die wiederkehrenden Protagonisten: Jakob Kuisl, Schongauer Henker im 17. Jahrhundert. Magdalena Kuisl seine schöne, aber sehr eigenwillige und neugierige Tochter. Simon Fronwieser, Arztsohn mit einem Hang zu feinen Stoffen und großer Liebe zu Magdalena. … Kuisl, Ehefrau des Jakob und Mutter von Magdalena. Und … Magdalenas kleinere Geschwister.

„Die Henkerstochter und der Teufel von Bamberg“ verspricht ebenso wie seine Vorgänger ein schaurig-schönes Lesevergnügen zu werden. Ich freue mich darauf wieder ins 17. Jahrhundert entführt zu werden und dieses Mal Bamberg mit Oliver Pötzschs bzw. Magdalenas Augen zu entdecken. Nicht halb so abergläubisch wie ihre Mitmenschen, werden die drei Schongauer in allerlei gefährliche Situationen geraten und sich auch wieder hinaus manövrieren. Auf in ein neues historisches Abenteuer.

Bisherige Bücher der Henkerstochter-Saga:
„Die Henkerstochter“
„Die Henkerstochter und der schwarze Mönch“
„Die Henkerstochter und der König der Bettler“
„Der Hexer und die Henkerstochter“

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