Montagsfrage – Gab es schon mal eine Situation, in der dir das Lesen in der Öffentlichkeit peinlich war?

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Heute bin ich bei der Montagsfrage von Nina aka Libromanie wieder mit von der Partie. In dieser Woche möchte sie wissen, ob es schon mal eine Situation gab, in der mir das Lesen in der Öffentlichkeit peinlich war.

So konkret kann ich mich ehrlich gesagt an nichts erinnern. Ich bin mitunter recht nah am Wasser gebaut. Bei tragischen Geschichten kriege ich also schon in der Bahn mal feuchte Augen. So richtig losheulen in der Öffentlichkeit verkneife ich mir dann aber. Da klappe ich das Buch lieber zu und lese zu Hause weiter. Ich möchte die Lektüre und eben auch diesen tragischen und berührenden Moment mit dem Buch geniessen. Dazu gehört auch das Weinen. Aber mir ist es zu intim dies vor anderen Menschen zu tun.

Solche Pipi-in-den-Augen-Bücher waren zum Beispiel „Hannes“, „An jedem neuen Morgen“, „An diesem Tage lasen wir nicht weiter“, „3096 Tage“, „Mein Leben nach der Todeszelle“, „Wasser für die Elefanten“ und „Warum hast du mich vergessen?“.

Es gibt aber tatsächlich Bücher, bei denen verkneife ich mir die Lektüre in der Öffentlichkeit. Das wäre dann zum Beispiel erotische Literatur. Abgesehen von den „Nebenwirkungen“ die eine derartige Lektüre hat, würde es mir nicht gefallen, beim Lesen gesehen oder gar beobachtet zu werden.

4 Gedanken zu “Montagsfrage – Gab es schon mal eine Situation, in der dir das Lesen in der Öffentlichkeit peinlich war?

  1. E-Reader schafft immerhin schon mal Abhilfe, um mit solchen Büchern nicht in der Öffentlichkeit gesehen zu werden 😉 Aber gegen alles andere hilft auch ein E-Reader nicht.

    Habe mich nicht mal geschämt, wenn ich was ganz schnulziges gelesen habe, und dafür auch noch abschätzende Blicke von den lieben Mitreisenden gekriegt habe. Dachte mir dann immer, wenn die das Selbstbewusstsein nicht haben, sich mit so was in der Öffentlichkeit zu zeigen, dann ist das nicht mein Problem 🙂

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    • Hi Sarah,
      hmmm….ja… mit E-Readern steh ich noch nicht so auf gutem Fuss. Aber tatsächlich war mein erstes gelesenes E-Book eine Sammlung mit erotischen Kurzgeschichten. *g*

      Bei Schnulzen ist es mir auch egal, ob ich gesehen werde. Da sind mir die Blicke auch wurscht. Aber für erotische Literatur oder Tränen (aus Trauer) in der Öffentlichkeit, habe ich nicht genug Selbstbewusstsein. Ich finde es aber toll, wenn andere damit so locker umgehen können. Diese Selbstverständlichkeit beneide ich.

      Schönen Abend und liebe Grüße
      sanne

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    • Hallo Evy,
      das ist schon richtig – die offensichtlichen Nebenwirkungen wie bei einem Mann sind bei mir nicht gegeben. Dennoch bin ich nicht wirklich entspannt, wenn ich erotische Literatur in der Öffentlichkeit lese. Ich bin da offenbar deutlich verklemmter als andere. Mir fällt halt immer wieder auf, dass meine Mimik unbewusst recht intensiv widerspiegelt was ich lese. Bei anderen Büchern wie grausigen Thriller-Szenen, Schmonzetten oder witzigen Büchern stört mich das nicht. Aber wie gesagt, Tränen in der Öffentlichkeit oder eben erotische Literatur gehen für mich persönlich nicht. Und nein, mir geht es nicht so eindeutig am Allerwertesten vorbei, was andere denken.

      Gelesen habe ich auf dem eReader https://wortgestalten.wordpress.com/2014/07/19/erotissima-1-von-cupido-books/

      Viele Grüße
      sanne

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